Montag, 5. September 2016

Biergartenbesteck aufgebrezelt

Servus miteinander - ich bin wieder da :-)

Nach 14 Tage Ferien und 14 Tage Powerarbeiten melde ich mich wieder frisch und froh zurück.

Wir hier in Bayern sind ja immer noch in den Sommerferien und ich habe mir auch die ersten zwei Augustwochen Urlaub gegönnt.
Nachdem wir herrliches Wetter hatten ist es uns gar nicht schwer gefallen zu Hause zu bleiben. Wir haben diesmal keine Verabredungen gemacht und einfach in jeden Tag hineingelebt. Das war Erholung pur und ich war so entspannt wie schon lange nicht mehr.
Das eigene Zuhause und den Garten einfach nur genießen.

Die vereinzelten Regentage nutze ich mal was für mich zu tun. Also habe ich die Nähmaschine für mich! ausgepackt und losgelegt.

Für den Biergarten wollte ich ein neues Bestecktascherl nähen. Unser altes (noch aus den Zeiten meiner Großeltern) fiel langsam auseinander.
Den Stoff hatte ich schon fast ein Jahr lang im Schränkchen liegen. 
Jetzt konnte ich ihn endlich verarbeiten.






Den Innenstoff wählte ich abwischbar, der Außenstoff ist aus Baumwolle.

Und passend zum Biergarten und bald beginnenden Wiesn gibt´s noch a Brezen dazu.


Geniest noch die schönen Tage. Bei uns herbstelts ja schon a bisserl. 

Eure

Donnerstag, 4. August 2016

Lecker schmecker Zwetschgendatschi!

Es ist schon spannend, wie man die Jahreszeiten mit dem entsprechenden Gemüse bzw. Obst verbindet.
Mandarinen gehören in den Winter. Der Zitrusgeruch mit Zimt ist für mich einfach Weihnachten. Wenn ich Melonen sehe und rieche ist es eindeutig Sommer. Oder könnt ihr euch unterm Christbaum zum Weihnachtsdessert Wassermelone vorstellen?

Zwetschgen symbolisieren für mich den Herbst. O.k., wir können uns auch noch auf Spätsommer einigen *lach*. Ist ja auch komisch, denn bei uns in Bayern ist gerade die erste Sommerferienwoche.



Die ersten Zwetschgen haben mich so angelacht, daß ich zur Freude meines Mannes gleich einen Datschi machte.

Ihr müsst wissen er liebt einfach Zwetschgendatschi. Das ist der einzige Kuchen den er sich sogar beim Bäcker kauft sobald es einen gibt.



Für 1 Blech Zwetschgendatschi braucht ihr:

Für den Hefeteig:
350 g Weizenmehl, 150 ml lauwarme Milch, 1 Ei, 2 EL Vanillezucker, 2 Prisen Salz, 125 g zimmerwarme Butter, 20 g frische Hefe, Mehl zum bestäuben und Butter für´s Backblech.

Für den Belag:

Ca. 1,3 kg Zwetschgen

Für die Streusel:

100 g zimmerwarme Butter, 100 g Rohrzucker, 1 Prise Salz, 175 g Dinkelmehl, 1 TL gem. Zimt

Für den Hefeteig alle Zutaten in eine Schüssel geben. Die Hefe darauf zerbröseln und mit dem Knethaken des Handrührers den Teig ca. 5 Minuten kneten.
Teig mit einem Geschirrtuch abdecken und 1 - 2 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Für den Belag die Zwetschgen waschen, trocknen, entkernen und vierteln.

Für die Streusel Butter, Rohrzucker und Salz mit dem Handrührgerät schaumig schlagen.
Mehl und Zimt dazugeben und mit den Händen zu Streusel reiben.

Nach der Gehzeit das Backblech mit Butter fetten und den Hefeteig ausrollen.
Auf das Backblech geben und dicht mit Zwetschgen belegen.
Mit Streusel bestreuen.
Datschi abdecken und nochmal eine Stunde gehen lassen.

Dann den Backofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen und den Datschi auf der mittleren Schiene 35 - 45 Minuten backen.

Wer keine Zimtstreusel mag kann sie auch einfach weg lassen.

Das Rezept stammt aus dem Buch "Backen!" von Christine Bergmayer.
2014 habe ich daraus die leckeren Zimtmonde gebacken. Könnt ihr euch noch erinnern?

Doch jetzt nochmal zurück zu den Zwetschgen, denn die restlichen 700 g die ich übrig hatte habe ich noch schnell zu Marmelade verarbeitet. Einfach die Früchte mit 350 g Gelierzucker 1:2  mischen. Einen Spritzer Zitrone und einen Schuss Grappa (Zwetschgenwasser hatte ich leider nicht) dazu geben und mit einer Zimtstange ca. 4-5 Minuten aufkochen.
Die Zimtstange herausnehmen, den Schaum abschöpfen und die Marmelade in sterile Gläser abfüllen.





 Na, auch Lust auf Zwetschge bekommen? Was macht ihr denn so alles daraus?

Eure